Einsatztagebuch

zur Übersicht

Einsatz Notfall am/im/auf Wasser (Mi 11.09.2019)
55809: Einsatz auf Schwarztonnensand

Einsatz von:OG Stade e.V.
Einsatzart:Notfall am/im/auf Wasser
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:11.09.2019 - 11.09.2019
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 11.09.2019 um 09:22 Uhr.
Einsatzkräfte
Einsatzende:11.09.2019 um 11:00 Uhr
Einsatzort:Schwarztonnensand
Einsatzauftrag:Erstversorgung des Patienten und Übersetzen des Rettungsdienstes auf die Insel
Einsatzgrund:Verdacht auf Herzinfarkt auf der Elbinsel Schwarztonnensand
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 2 Bootsführer
  • 3 Bootsgast
  • 1 Sanitäter SAN A/B/C RS RA
1/0/6/7
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - 76/58/1 - -
- Kommandowagen (KdoW) - 76/10/1 - STD-J 7610
- Rettungsboot (RTB) - 76/78/1 -
- Rettungsboot (RTB) - 76/78/2 -

Kurzbericht:

Am heutigen Mittwoch ging gegen 09:30 Uhr eine Alarmmeldung bei der DLRG sowie der Feuerwehr ein. Die Meldung ließ vermuten, dass es auf der Elbinsel Schwarztonnensand bei Drochtersen zu einem Herzinfarkt gekommen ist. Die Insel steht unter Naturschutz, jedoch führen Arbeiter dort derzeit Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen der Elbvertiefung durch. 

Die Einsatzboote "Kiek Ut" und "Good Will" transportierten eine Notärztin sowie eine Rettungswagenbesatzung zu der Insel. Der kleinere "Good Will" fuhr voraus und hatte zunächst einmal die Aufgabe, die Einsatzlage zu ermitteln, wegen seines geringeren Tiefgangs die Erreichbarkeit der Einsatzstelle zu klären sowie eine Erstversorgung des Notfallpatienten zu gewährleisten. Während der Anfahrt des "Kiek Ut" besprach dessen Besatzung mit der Ärztin, dass zusätzlich ein Hubschrauber aus Hamburg alarmiert werden sollte. Die Nachfrage über Funk ergab, dass beide Hubschrauber verfügbar waren. Somit stieg aus Hamburg kommend der ADAC-Helikopter "Christoph Hansa" auf und flog in Richtung Schwarztonnensand los. 
Glücklicherweise konnte die Einsatzstelle über die Bugleiter des "Kiek Ut" einigermaßen gut erreicht werden, sodass sich die Ärztin und die RTW-Besatzung nur ein paar nasse Füße einhandelten, um zum Notfallpatienten zu gelangen. Dieser wurde umgehend versorgt und bereits rund 15 Minuten nach der Anforderung traf der Hubschrauber im Geschehen ein. Dieser konnte auf der Insel landen und den Patienten somit schonend übernehmen, nachdem dessen Transport durch das Notfallteam freigegeben worden war. 
Während der Patient nach Hamburg geflogen wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder in Richtung Stade ab. 
 

Bilder:

Ausfliegen...Christoph ...MRB